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Satis Smart Toilet Schlaue Toilettenschüssel mit Sicherheitslücke

Das stille Örtchen mit dem Namen Satis der Firma Lixil lässt sich via Bluetooth über eine Android-App steuern. Der Sicherheitsfirma Trustwave Holdings zufolge lässt sich die Schüssel aufgrund einer Sicherheitslücke jedoch hacken. Somit haben auch ungewollte Personen Zugriff auf die Steuerung.
Die Toilettenschüssel Satis von Lixil hat eine Sicherheitsslücke. © Lixil
Die Toilettenschüssel Satis von Lixil hat eine Sicherheitsslücke.

Das Toilettenmodell Satis von Lixil wird über die zugehörige App "My Satis" gesteuert. Laut Trustwave gibt es allerdings eine Sicherheitslücke. Jeder, der sich im Google Play Store die frei zugängliche App herunterlädt und an der entsprechenden Position einen bestimmten Parameter eingibt, kann laut Trustwave auf eine fremde Toilettensteuerung zugreifen.

Allerdings muss man sich dabei im unmittelbaren Umfeld der Schüssel befinden, um in Reichweite des Bluetooth-Frequenzbandes zu sein, über das die Steuerung kommuniziert. Manipulieren ließen sich so beispielsweise die Spülung, der Mechanismus zum Öffnen und Schließen des Deckels oder auch der Duftsprüher.

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Viel Spaß dürften sich die Bösewichte dieser Welt zudem durch das Steuern des Bidets versprechen. Einen großen Schaden kann man auf diese Weise jedoch nicht anrichten und es lässt sich laut Trustwave im Wesentlichen der Wasser- und Stromverbrauch erhöhen, wodurch die Kosten in die Höhe getrieben werden könnten.

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Die High-Tech-Schüssel wird vom Hersteller Lixil je nach Ausstattung zum Preis von ab 4.212 bis 5.686 US-Dollar angeboten. Laut Trustwave nahm Lixil zu der Kritik bisher noch keine Stellung. Auch ein Patch, welcher das Problem beheben könnte, existiert bis jetzt noch nicht.

 


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